Über La Mojarra Calavera

La Mojarra Calavera Bandfoto La Mojarra Calavera aus Köln, das ist anspruchsvolle karibische Musik, die sofort zum Tanzen verführt. Ein einzigartiger, ungewöhnlicher Stilmix, der tief in traditionellen Rhythmen verwurzelt ist, aber seine ganz eigene, moderne Interpretation gefunden hat. Tiefgründige spanischsprachige Lieder, die viele Geschichten zu erzählen haben.

Die Musik von La Mojarra Calavera ist eine kraftvolle Mischung traditioneller lateinamerikanischer Grooves wie Cumbia, Son, Rumba, Cha-cha-chá, Merengue und Bolero. Doch während ihre Wurzeln fest im reichhaltigen Erbe der traditionellen Latin-Rhythmen ruhen, haben La Mojarra Calavera ihren ganz eigenen Klang gefunden, der keine Grenzen zwischen Ländern, Kulturen und Musikstilen kennt.

Das Resultat ist ein warmer, konzertgitarren- und tres-cubano-lastiger Sound mit viel, viel Rhythmus, bei dem nichts unmöglich ist – außer, dass Beine und Füße stillhalten. Die tiefgehenden Liedtexte in spanischer Sprache aus der Feder von Sänger Carlos Gabriel Klein sind humorvolle Anekdoten, augenzwinkernd-ironische Erzählungen und bissig-kritische Beobachtungen aus Alltag, Gesellschaft, Politik und dem zwischenmenschlichen Mit- und Gegeneinander.

2007 mitten in der Nacht an einem kleinen Busbahnhof in der mexikanischen Provinz gegründet, sind heute in dem multinationalen Quintett mexikanisch-bolivianisch-deutsch-russischer Herkunft beide Seiten des Atlantiks gut repräsentiert.

 

Carlos Gabriel Klein Schindler – Gesang, Gitarre, Texte, Komposition

Carlos Gabriel Klein Schindler – Gesang, Gitarre, Texte, Komposition.Carlos Gabriel Kleins Leben ist ein konstantes Reisen zwischen den Kulturen, Kontinenten und Musikstilen. Aufgewachsen zwischen der traditionellen argentinischen und bolivianischen Folklore, die sein Vater auf dem alten Plattenspieler hörte und auf der verstimmten Gitarre schrammelte, und den klassischen und zeitgenössischen europäischen Klängen, die seine Mutter, Sängerin von Beruf, ihm schon im Mutterleib vorsang, verwundert es nicht, dass auch er bereits mit 7 Jahren erstmals zur Gitarre griff und bald darauf seine ersten eigenen Lieder schrieb. In Argentinien, Bolivien und Mexiko lernte er Cumbia, Salsa, Son, Cha-cha-chá, Merengue und mehr kennen und lieben und bringt nun diese Liebe auch den Menschen in kälteren Breitengraden näher. Neben der karibischen Musik von La Mojarra Calavera widmet sich Carlos Gabriel mit Mate para cuatro der argentinischen Folklore und mit seinem Soloprojekt einer Fusion aus kontemporärer südamerikanischer Folklore, Jazz und Singer-Songwriter-Musik.

 

José María Díaz de León – Tres Cubano, Gitarren, Gesang, KompositionJosé María Díaz de León, Tres Cubano, Gitarren, Gesang.

José María Díaz de León wuchs in Mexiko umgeben von lateinamerikanischer Musik auf. Im Alter von 8 Jahren begann er Geige zu spielen, nahm als zehnjähriger die Gitarre hinzu und spielte in verschiedenen Ensembles sowohl traditionelle lateinamerikanische als auch klassische Musik. Nach seiner Ankunft in Deutschland versuchte er seine lateinamerikanischen Wurzeln musikalisch auszudrücken und gründete während seines Musikstudiums an der HfMT Köln mit Carlos Gabriel Klein “La Mojarra Calavera”. Er ist darüber hinaus Komponist und Bandleader bei seinem World-Jazz-Fusion-Quinett “Pangea Ultima“, spielt Gypsyjazz bei “Antiquariat” und Jazz in wechselnden Formationen als Sideman; außerdem ist er als Studiogitarrist aktiv. Seine musikalische Arbeit hat ihn bereits nach Indien und Afrika gebracht.

 

Roman »Don Ramón El Zorro« Fuchß – Bass

Roman »Don Ramón El Zorro« Fuchß – Bass. Ob Rock, Pop, Funk & Soul, Jazz oder eben Latin – als E-Bassist ist Roman in vielen Stilistiken zu Hause. Seine Liebe zur lateinamerikanischen Musik entflammte schon früh und wurde im Laufe der Zeit unter anderem durch Workshops im Bereich Salsa und Brasil, nicht zuletzt mit Alfonso Garrido, immer größer. Mit Formationen wie „Portofino“ (Latin Jazz und Salsa), „Los Marcapasos“ (Salsa) oder „Café Com Pao“ (Brasil, Música Popular Brasileira) war und ist er unterwegs. Zahlreiche Engagements in diversen Bands und bei verschiedensten Projekten schmücken den Lebenslauf von Roman Fuchß, darunter auch Studioaufnahmen und Produktionen für den WDR. Neben seiner Tätigkeit als freier Musiker – seine wahre Leidenschaft – lehrt er auch die Fächer E-Bass und Rockband.

Romans musikalische Karriere begann im Alter von 9 Jahren, damals noch mit Tenorhorn und Posaune. Später folgten Gitarre und Bass, bis er schließlich 2008 als erfolgreich diplomierter Jazz-E-Bassist die Musikhochschule Köln verließ.

 

Evgeni »Eugenio El Genio« Ianin – Schlagzeug

Evgeni »Eugenio El Genio« Ianin – Schlagzeug.Evgeni wurde in die Familie einer Tänzerin und eines Musikers hineingeboren. Schon von Kindheit an umgaben ihn Jazz- und Latin-Rhythmen, und sobald er diese hörte, griff er stets zu seinem Lieblingsspielzeug, einer kleinen Trommel, und trommelte mit. Auf das Talent seines Sohnes aufmerksam geworden, setzte ihn der Vater oft während der Proben an das Schlagzeug seiner Amateurband. In dieser Band spielte er zum ersten Mal in seinem Leben die Komposition “Caravan” von D. Ellington.

Mit 9 Jahren nahm er Unterricht in Musiktheorie und klassischem Schlagzeug an der Musikschule in Riga. Jahre später dann erhielt er die Gelegenheit, Latin-Rhythmen an Schlagzeug und Perkussion zu lernen, zunächst bei Prof. A. P. Makurov am Moskauer Musikcollege und später an der Musikhochschule Köln bei Prof. K. Copland, Prof. M. Küttner und Doz. A. Garrido. Inzwischen beschäftigt er sich in verschiedenen Bandbesetzungen mit vielfältigen Stilrichtungen.

 

Stefan »Timbero« Suhr – Perkussion

Stefan »Timbero« Suhr – Perkussion.

Stefan erlernte kubanische Perkussion u. a. am “Conservatorio Amadeo Roldán” in Havanna/Kuba, wo er 1999 ein Jahr lebte und bei Guillermo del Toro (Havana D’ Primera) Perkussion studierte. Privat lernte er das ganze Jahr über intensiv afrokubanische Perkussion und Gesang bei Justo Pelladito (Conjunto Folclórico Nacional de Cuba, Grupo Afro-América).

Außerdem hatte er Unterricht in modernen Spielweisen der kubanischen Rumba bei Santiago “Chaguito” Garzón (Clave y Guaguancó, Rumberos de Cuba, Chaguito y sus Timberos). Er verbrachte zuvor und danach immer wieder längere Studienaufenthalte in Kuba, das seine zweite Heimat geworden ist. Auch privat ist er eng mit Kuba verbunden.